Gesundheit in der Schwangerschaft

Mit der Schwangerschaft einer Frau beginnt ein neuer Lebensabschnitt für sie. Von nun an muss sie nicht nur für sich, sondern auch für ihr Kind sorgen. Diese Verantwortung beginnt nicht erst nach der Geburt, sondern schon von Beginn der Schwangerschaft. Aus dem Grund ist es während dieser Zeit auch besonders wichtig, dass die werdende Mutter ihre Gesundheit so gut wie möglich aufrechterhält. Dazu zählen eine angemessene Ernährung sowie einige psychische Aspekte.
Es existieren viele Ratgeber mit Regeln, was man während der Schwangerschaft am besten tun beziehungsweise lassen sollte, von welchen die meisten längst veraltet und somit widerlegt sind. Es gibt jedoch drei Hauptkategorien, in denen man einige Punkte beachten sollte, um sein ungeborenes Kind nicht zu gefährden. Zum einen wäre da die bereits angesprochene ausgewogene Ernährung. Es gibt zwar die Redewendung, dass eine Schwangere für zwei essen müsse, dies ist jedoch ein Irrtum, da nur geringfügig mehr Kalorien benötigt werden. Es ist also wichtiger, darauf zu achten, beispielsweise genügend Vitamine zu sich zu nehmen. Hierbei ist auch Kalzium von Vorteil, da sich so die Knochen des Kindes besser entwickeln können. Rohe Nahrungsmittel dagegen sind aufgrund der Gefahr von Toxoplasmose weniger empfehlenswert.
Weiterhin bedeutet eine Schwangerschaft gegebenenfalls das Aufgeben alter Gewohnheiten. Alle Drogen, wie zum Beispiel Alkohol oder Nikotin, sowie starke Medikamente stellen eine Gefahr dar und können eine Behinderung des Kindes oder im schlimmsten Fall eine Fehlgeburt hervorrufen. Auch starke körperliche Anstrengungen sollten vermieden werden. Obwohl von körperlichen Überanstrengungen abgeraten wird, ist ein gewisses Maß an Bewegung während der Schwangerschaft zu empfehlen. Sollten in dieser Zeit keine Komplikationen körperlicher Art auftreten, ist die Wahl der Sportarten nahezu uneingeschränkt. Allerdings gilt es, solche mit hohem Risikofaktor zu vermeiden. Entspannungsübungen hingegen werden empfohlen, um den Stress der Schwangerschaft zu verringern, was sich somit auch positiv auf das Kind auswirkt.




